Basilika Frauenkirchen


Basilika Frauenkirchen

Video in Kürze verfügbar.

© ORF Burgenland, Sendung vom: 08.02.2021

Frauenkirchen ist eine der bekanntesten Wallfahrtsorte des Burgenlandes. Seit über 700 Jahren pilgern Menschen dort hin, um im Gotteshaus zu beten.

Über die Jahre wurde die Kirche allerdings immer wieder zerstört. In der heutigen Form ist sie erst seit 1702. Allerdings erst 1990 zur Basilika erhoben worden und gilt somit als erste Basilika des Landes. Als Basilika bezeichnet zu werden, ist immer eine besondere Auszeichnung, denn sie werden von Rom erhoben.

100.000 Menschen kommen jährlich in die Basilika. Und so wird weiterhin jeden Tag die heilige Messe gefeiert, um dem Gotteshaus das zu verleihen, wozu es erbaut wurde, nämlich den Zugang zu Gott zu finden.

Ein Grund, warum die Menschen nach Frauenkirchen pilgern ist die Gnadenstatue »Maria auf der Heide«. Sie war ein Geschenk von Paul Esterházy. 1669 führte er persönlich die Prozession an, bei der die Marienstatue von der Burg Forchtenstein nach Frauenkirchen gebracht wurde. Vor der Marienstatue wurde davor aber auch ein Gnadenbild verehrt – eine auf Holz gemalte »Madonna lactans«, eine stillende Madonna. Bis heute überstand sie mehrere Brände.

Seit 1659 betreuen die Franziskaner den Wallfahrtsort. Zwei Brüder leben im angeschlossenen Kloster. Im älteren Teil davon acht geistliche Schwestern. 2018 wurde dieses umfangreich saniert und modernisiert.

Auch die Kommunikation ist nicht auf einem alten Stand, denn täglich werden die Gottesdienste per Livestream übertragen. Die Seelsorge ist meist über das Internet vie Mail, aber auch per Telefon und über Briefe.

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