Burg Güssing – Perle des Südburgenlandes


Burg Güssing – Perle des Südburgenlandes

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 26.04.2021

 

Die Burg Güssing ist die älteste Burg des Landes und prägt eine ganze Region. Die Burg steht auf einem erloschenen Vulkankegel und ist schon von Weitem sichtbar. Errichtet wurde sie im 12. Jahrhundert und war jahrelang eine Festung gegen Angriffe aus dem Osten.

Seit dem 16.Jahrhundert ist die Burg Stammsitz der Adelfamilie Batthyany. Heute ist sie eine beliebte Touristenattraktion und Schauplatz Kulturveranstaltungen. Doch zunächst muss renoviert werden: Anfang der 1960er-Jahre ist Burg Güssing baulich in einem schlechten Zustand. 1990 ist es dann soweit: Die Ausstellung über das Leben der Ritter wird ein Publikumserfolg. So wie auch manche Theateraufführung: 1994 steht das Stück „Iwein der Schreckliche“ auf dem Programm. Veranstaltungen wie diese sind bis heute ein Fixpunkt im Kulturprogramm der Güssinger.

„Wahrzeichen für Stadt und Region“

Die Bedeutung der Burg fasst Burgmanager Gilbert Lang so zusammen: „Unsere Burg Güssing wird auch die Perle des Südburgenlandes genannt. Sie ist nicht nur Wahrzeichen für Stadt und Region Güssing, sondern auch Wahrzeichen für alle Auslandsburgenländer in Übersee“, so Burgmanager Lang.

Seit 1999 führt ein Aufzug die Besucherinnen und Besucher auf die Burg hinauf. Investitionen wie diese wären ohne die öffentliche Hand nicht zu finanzieren. Wer zahlt, schafft an. Seit Jahrzehnten hat das Land das Sagen in jener Stiftung, die Eigemtümerin der Burg ist – nach jener Familie, die bis heute untrennbar mit der Festung verbunden ist: „Die Familie Batthyany feiert hier einmal im Jahr ein großes Familienfest. Es gibt auch Hochzeiten der Familie hier auf der Burg Güssing. Die Familie sitzt auch im Stiftungsbeirat der Burg“, erklärt Lang.

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