Businesspark Lafnitztal


Businesspark Lafnitztal

Video in Kürze verfügbar.

© ORF Burgenland, Sendung vom: 25.01.2021

In den letzten 100 Jahren hat sich das Burgenland stark weiterentwickelt, vor allem auch in der Wirtschaft. Ein besonderes Beispiel dafür ist der Businesspark Heiligenkreuz.

Hier ist der Fortschritt spürbar, denn vor 35 Jahren war an jenem Standort nichts weiter als eine riesige Steppe, dort, wo einst der Eiserne Vorhang war.

Allein auf österreichischer Seite befinden sich 15 Betriebe mit rund 500 Beschäftigten. Ein Leitbetrieb ist hierbei das Lenzing Lyocell-Werk. Der ungarische Teil ist direkt verbunden und hat mit Betrieben wie General Motors weit über 1000 Beschäftigte.

Der Businesspark ist also grenzüberschreitend und hat nicht nur zwei Bio- Kraftwerke, sondern auch zwei Grenzübergänge. Seit 1999 ebenso einen eigenen Bahnanschluss.

Ein Grund für das starke Wachstum dieses Wirtschaftsstandorts im Burgenland geht hauptsächlich auf die Ziel-1-Förderung zurück. Nach dem EU-Beitritt hatte das Burgenland durch die niedrige Wirtschaftskraft Anspruch auf Milliarden aus Brüssel. Die Förderung war auch Grund das Lyocell-Werk im Burgenland 1997 zu errichten.

Immer mehr Betrieben setzten sich im Businesspark nieder, es wurde immer mehr erweitert. Ein neuerlicher Aufschwung soll die S7-Schnellstraße bringen, die Heiligenkreuz an die A2 anschließt. 2025 soll sie fertig werden und somit genau 30 Jahre nach dem EU-Beitritt.

 

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