Das Haus der Volkskultur in Oberschützen


Das Haus der Volkskultur in Oberschützen

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 13.05.2021

 

Besonders tiefe Einblicke in die burgenländische Geschichte gibt das Haus der Volkskultur in Oberschützen (Bezirk Oberwart).

Keimzelle des Hauses der Volkskultur in Oberschützen ist ein Heimatmuseum, in dem die Sammlung Simon untergebracht ist. Zu sehen sind bäuerliche Gerätschaften und Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten. Der Arkadenhof wurde um einen modernen Zubau erweitert. Es entstand das 2003 eröffnete Haus der Volkskultur.

Der Ui-Dialekt

Dieses bietet Platz für diverse Veranstaltungen und ist Sitz des Volksliedwerkes und des Hianzenvereins. „Gerade in Zeiten, wo die Globalisierung ein Thema ist, bemerken wir, dass das den Leuten ein gutes Gefühl gibt ihre eigene Sprache zu sprechen und auch zu kennen. Wir treffen immer wieder Leute, die früher keinen Dialekt sprechen durften, weil das früher nicht modern war und denen das jetzt sehr leid tut“, sagte Geschäftsführerin Doris Seel über die Bedeutung des Ui-Dialektes in heutiger Zeit.

Jugend über Mundart und Bräuche begeistern

Das Haus der Volkskultur ist ein lebendiges Zentrum für alle Aspekte des Brauchtums. Dafür die Jugend zu interessieren, sei nicht ganz einfach, so Geschäftsführerin Doris Seel.

Es gebe zwei Zugänge. „Das eine ist einmal über die Sprache und über den Dialekt, der ja durchaus wieder modern ist. Die jungen Menschen unterhalten sich sowieso im Dialekt oder schreiben sich Nachrichten im Dialekt. Das Zweite ist über das Brauchtum. Das ist durchaus auch nicht unmodern; man denke nur an Hochzeiten oder bestimmte Bräuche, die die jungen Leute wieder entdecken“, sagte Seel.

Im Vorjahr hat sich das Haus der Volkskultur wegen Corona auf das Publizieren und Archivieren beschränkt. Für heuer sind wieder Veranstaltungen geplant.

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