Das Lisztzentrum in Raiding


Das Lisztzentrum in Raiding

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 20.05.2021

 

Am 29. Mai startet das Listzfestival in Raiding mit der Frühlingsgala der Klavierbrüder Kutrowatz wieder. Im Geburtsort von Franz Liszt wird die Liszt-Pflege seit rund 140 Jahren betrieben. Schon 1881 wurde eine Gedenktafel für den Künstler errichtet.

Das Geburtshaus Franz Liszts wie wir es heute kennen ist Teil eines ehemaligen Maierhofes, auf dem Liszts Vater gearbeitet hat. Schon früh wurde sein Geburtshaus zu einer Pilgerstätte von Lisztverehrern. 1968 wird der Liszt-Verein gegründet und 1971 gehen Haus und Grundstück als Geschenk an die Gemeinde Raiding.

Franz Liszt selbst war anlässlich seines 70. Geburtstages in Raiding, das war 1881 als ihm zu Ehren eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus angebracht wurde. Zu seiner Zeit war Liszt ein absoluter Superstar, sagt Intendant Johannes Kutrowatz. Da müsse man in der Kategorie Michael Jackson ansetzen. Die Liszt Biografie in zwei Worten: Vom Wunderkind zum Superstar. In seinem Reisedokument sei gestanden, dass er durch seine Berühmtheit ausreichend bekannt sei, so Kutrowatz.

Weltberühmter Konzertsaal

Im Jahr 2006 wurde das Lisztentrum gebaut – mit einem Konzertsaal, dessen Qualität mittlerweile weltbekannt sei, sagte Eduard Kutrowatz. "Der Konzertsaal ist das Kernstück des Lisztzentrums.

Hier finden die Konzerte in einer einzigartigen akustischen Atmosphäre statt. Dieser Saal ist weltberühmt für seine Akustik. Darüber hinaus finden wir eine einzigartige Situation vor, nämlich die Verbindung des historischen Geburtshauses mit diesem Konzertsaal. Das macht den Reiz des Festivals aus und deswegen kommen die Besucher aus aller Welt hierher, um die Musik von Franz Liszt zu genießen", so Kutrowatz.

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