Der Flugplatz von Trausdorf


Der Flugplatz von Trausdorf

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 24.06.2021

 

Die Motoren der Sportflugzeuge sind auf dem Flugplatz von Trausdorf schon lange verstummt, heute ist der Platz ein Naturschutzgebiet. Es ist ein Platz, der Geschichte geschrieben hat. An diese Geschichte erinnert heute noch ein Kreuz.

Das Kreuz erinnert an das wichtigste Ereignis in der Geschichte des Flugplatzes – den Besuch von Papst Johannes Paul II., der am 24. Juni 1988 Österreich und das Burgenland besuchte. Etwa 80.000 Menschen wohnten damals auf dem Flugplatz der Heiligen Messe bei. Das Besondere: Menschen aus Ungarn, Polen und dem damaligen Jugoslawien durften dabei sein – ein erster Riss im Eisernen Vorhang.

Lange Geschichte

Die Geschichte des Flugfeldes in Trausdorf begann kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1938 wurden die Gebäude für eine Fliegerschule errichtet, 1943 wurde sogar ein Jagdgeschwader stationiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1957 wurde Trausdorf dann als Sportflugplatz eröffnet.

Bis zu 50.000 Starts und Landungen wurden jährlich registriert, die Prominenz traf sich in den 1970er und 1980er Jahren im Fliegerstüberl, Sportflieger und Fallschirmspringer sorgten für ein reges Treiben. Doch Proteste gegen den Flugplatz wegen des Lärms waren erfolgreich. 1993 war Schluss. Heute ist der Platz ein Ort der Ruhe und der Inspiration. Die Stille samt Umgebung nutzt die Künstlerin Birgit Sauer für ihre Werke im Atelier im Flugplatzgebäude.

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