Die Geschichte des „Jazz Fest“ Wiesen


Die Geschichte des „Jazz Fest“ Wiesen

© ORF Burgenland, Sendung vom: 08.04.2021

 

Die Gemeinde Wiesen im Bezirk Mattersburg ist für Erdbeeren und für das „Jazz Fest“ bekannt. Was als kleines Musikfest in den 1970 Jahren begonnen hatte, wurde letztlich zu einem weltweit bekannten Jazz-Festival. Fast alle Größen der Jazzwelt standen in Wiesen auf der Bühne.

Bis Wiesen tatsächlich als Mekka des Jazz in Europa bekannt wurde, war es ein langer Weg. Zum ersten Jazz Fest 1976, das auf dem Tennisplatz stattgefunden hatte, kamen 1.000 Besucherinnen und Besucher.

Alles wurde stetig größer

Aber der unermüdliche Einsatz von Veranstalter Franz Bogner und seinen zahlreichen Helfern, Mitarbeitern und Unterstützern machte sich bezahlt. Das Festival bzw. das Festivalgelände wurden ständig erweitert und ausgebaut. Das weiße Zelt wurde zum Markenzeichen.

In Wiesen traten Jazzgrößen wie Ray Charles, Oscar Peterson, Lionell Hampton, Ella Fitzgerald, Herbie Hancock und Miles Davies auf. Im Laufe der Zeit kamen weitere Festivals dazu wie etwa „Sunsplash“ oder „Forestglade“.

Abgesehen von den musikalischen Höhepunkten hatte das „Jazz Fest“ Wiesen von Anfang an eine eigene Atmosphäre, egal ob 1.000 oder 15.000 Besucher und egal wer auf der Bühne stand und welche Musik gespielt wurde: „Es war eine Gemeinschaft immer – und das hat Wiesen ausgezeichnet“, sagt Franz Bogner.

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