Felsenmuseum Bernstein


Felsenmuseum Bernstein

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 11.03.2021

 

Das Felsenmuseum in Bernstein

Bernstein und der Bergbau – das ist eine Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, denn schon damals wurde in diesem Gebiet nach Eisen, Kupfer und sogar nach Gold gegraben. Erst viel später entdeckte man eine besondere Form des Edelserpentins.

Der Ortsname Bernstein leitet sich von der Lage der Gemeinde ab, die einst an der römischen Bernsteinstraße lag. Mit dem versteinerten Harz, dem Bernstein hat die Gemeinde nichts zu tun. Es ist der Edelserpentin, der Bernstein bekannt und berühmt machte, denn dieser Halbedelstein kommt in dieser besonderen Form weltweit nur in Bernstein vor. Er ist sogar seltener als die chinesische Jade.

Im 19. Jahrhundert entdeckt

1860 entdeckte ein findiger Handwerker, dass sich der Edelserpentin sehr leicht bearbeiten lässt. Dutzende Schleifereien entstanden und fertigten von Gebrauchsgegenständen über Schmuck bis hin zu Kunstwerken alles Mögliche aus dem grünlich schimmernden Stein.

Die Geschichte des Edelserpentins ist sehr anschaulich im Felsenmuseum mitten in Bernstein dokumentiert. Neben zahlreichen Unikaten aus dem vorigen Jahrhundert gibt es auch ein eigenes Schaubergwerk. Zu sehen ist auch die Sammlung des Museumsgründers Otto Potsch. Er fertige wertvolle Kunstwerke aus Edelserpetin.

Heute führt Otto Potsch’ Sohn Niko Potsch das Museum. Er plant zum 100-Jahr-Jubiläum des Burgenlandes eine Sonderausstellung. Und auch die nächste Generation ist bereits aktiv: Lisa Potsch, deren Bilder ebenfalls im Museum ausgestellt sind, tritt künstlerisch in die Fußstapfen ihres Großvaters.

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