Grenzüberschreitender Dreiländernaturpark


Grenzüberschreitender Dreiländernaturpark

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 07.06.2021

 

Der Dreiländernaturpark Raab-Örseg-Goricko steht für sanften Tourismus und für Entschleunigung in weitgehend intakter Natur. 46 Gemeinden in Ungarn, Slowenien und dem Bezirk Jennersdorf sind Teil des Naturparks.

Die Grenze zwischen den drei Staaten wurde hier erst 1922 gezogen. Der Eiserne Vorhang trennte, was historisch verbunden war – ganz undurchlässig war er hier aber nie. „Durch einen Wald kann man nicht so einfach einen Grenzzaun durchziehen. Außerdem gibt es beim Grenzposten in Bonisdorf ein Gasthaus, das berühmt und berüchtigt für Schmuggler als letzter Aufenthalt war. Heute noch gibt es im Keller eine Schmugglerbar“, so der Heimatforscher Martin Wolf.

Grenzüberschreitende Feiern

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wird hier regelmäßig grenzüberschreitend gefeiert. Man trifft Freunde, knüpft Kontakte, tauscht Erinnerungen aus. Die Region war und ist von Abwanderung geprägt. Die Auswanderung Richtung Amerika begann hier besonders früh, aber auch nach Argentinien sind die Menschen ausgewandert.

„Das hat in den Dörfern Tauka, Oberdrosen, Neumarkt an der Raab und St.Martin begonnen. Da sind einige junge Burschen mit ihren Freundinnen und Partnerinnen nach Argentinien ausgewandert und dort sesshaft geworden“, so Heimatforscher Martin Wolf. Anfang September ist auf Schloss Tabor ein großes Auswanderertreffen geplant.

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