Schloss Deutschkreutz


Schloss Deutschkreutz

Video in Kürze verfügbar.

© ORF Burgenland, Sendung vom: 01.02.2021

Mitten im Burgenland etwa fünf Kilometer von der ungarischen Grenze zu Sopron findet man ein prächtiges Renaissanceschloss.

55 Jahre ist es her, dass der international renommierte Maler Anton Lehmden das Schloss in Deutschkreuz entdeckt und lieben gelernt hat. Zur damaligen Zeit waren etliche Teile davon sehr baufällig. Lehmden kaufte das Schloss der Gemeinde ab und rettete es somit vor dem Verfall.

Der ungarische Graf Paul Nadasdy ließ das Schloss 1625 im Stil der italienischen Renaissance erbauen. Einst war es ein Herrschaftssitz mit Wirtschaftshof, es besaß eine eigene Buchdruckerei und ein Theater. Nach Nadasdys Enthauptung fiel das Schloss an das Fürstenhaus Esterházy.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss stark in Mitleidenschaft gezogen und somit drohte immer mehr der Verfall, bis eben Lehmden das Schloss erwarb.

Das Schloss zählt als Anton Lehmdens zweites Lebenswerk. Im Grunde wollte er nur ein Atelierhaus, bis ihn Alfred Schmeller anrief und ihn darauf hinwies, dass das Schloss verkauft wird, und Lehmden wollte Arkaden – davon hat das Schloss zu Genüge.

Zu Lebzeiten des Künstlers wurde es auch als Sommerakademie benutzt. In Zukunft soll dies auch wieder passieren, damit es im Sinne von Anton Lehmden weitergeht.

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