Seebühne Mörbisch


Seebühne Mörbisch

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© ORF Burgenland, Sendung vom: 10.06.2021

 

1957 ist erstmals eine Operette auf der Seebühne in Mörbisch aufgeführt worden. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Denn mittlerweile ist die Seebühne die größte Unterhaltungsbühne Mitteleuropas.

Mit der Operette „Der Zigeunerbaron“ wurde 1957 die Seebühne Mörbisch eröffnet, 1.200 Besucher kommen zur Premiere. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass Mörbisch zum „Mekka der Operette“ werden würde. Die Idee, in Mörbisch Operette zu spielen, hatte der Kammersänger und erste Intendant der Seebühne Herbert Alsen. Man pflege die Wiener Operette mit ungarischem Kolorit, sagte er 1960 in einem Interview in der „Austria Wochenschau“: „Die Atmosphäre fordert dazu heraus.“

Haider: Einzigartiges Zusammenspiel

Im Laufe der Jahre wurde die Seebühne immer wieder erweitert, der größte Umbau erfolgte mit Beginn der Intendanz von „Mister Wunderbar“ Harald Serafin 1992: Orchestergraben, Eingangsbereich und Tribüne wurden erweitert. Im Dezember des vergangenen Jahres wurde Alfons Haider zum Generalintendanten bestellt, er ist damit auch für die Seebühne zuständig. Mörbisch mache das einzigartige Zusammenspiel von See, Natur, Freundlichkeit der Burgenländer und Burgenländerinnen und höchst qualifiziertem Theaterspiel aus, so Haider.

„Alles ist möglich“

Auf die Frage, ob Mörbisch das „Mekka der Operette“ bleiben werde, meinte Haider: „Alles ist möglich. Eine Bühne wie die ist kein Altar und es ist nichts in Stein gemeißelt. Eines ist klar, es wird hier keine abrupten Veränderungen geben, aber es wird immer Geschichten mit Liebe geben – mit Hoffnung, mit Menschen, mit großartiger Musik, mit einem tollen Ensemble.“ Die „West Side Story“ hat heuer am 8. Juli Premiere. Die Seebühne Mörbisch geht mit dem Musical in die 64. Spielsaison.

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