Internationaler Frauentag


8. März

International Woman’s Day

Vor 100 Jahren wurde der 8. März als Weltfrauentag offiziell eingeführt. Eine Initiative, die auf die Deutsche Clara Zetkin zurückgeht.

Frauenrechte mussten auch in Österreich erst erkämpft werden. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges hatten die Frauen kein Wahlrecht. Dieses wurde erst 1918 eingeführt.

Mit der Einführung dieses Frauentages sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass Frauen in vielen Ländern um ihre Rechte kämpfen.

Clara Zetkin schlug 1910 auf der »Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz« in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauentages vor. Zunächst war kein bestimmtes Datum dafür vorgesehen.

Die Idee kam im Übrigen aus den USA, wo sich 1908 ein nationales Frauenkomitee gegründet hatte, das beschloss einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Der erste Frauentag in den USA war 1909 und war ein großer Erfolg.

Am 19. März 1911 wurde schließlich der erste Frauentag in Dänemark, Deutschland,

Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert.

Seit 1921 ist der Tag offiziell am 8. März, um an die Frauendemonstrationen in Russland vom 8. März 1917 zu erinnern, die landesweite Proteste ausgelöst hatten und die Februarrevolution einleiteten.

1933 wurde der Weltfrauentag allerdings durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten durch den Muttertag ersetzt. Das Bild einer selbstbestimmten Frau passte nicht in das Ideal, dabei war das Frauenbild zu der Zeit sehr ambivalent, vor allem weil weibliche Arbeitskräfte in der Rüstungsindustrie gefragt waren.

Die UNO erklärte 1975 den 8. März im Rahmen des »Internationalen Frauenjahres – 1975« zum »International Woman’s Day«.

Mit der Einführung dieses Tages sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass Frauen in vielen Ländern um ihre Rechte kämpfen. Er soll vor allem darauf hinweisen, dass Gleichberechtigung ein erstrebenswertes Ziel in einer Gesellschaft ist, denn Gleichberechtigung bedeutet vor allem Mitbestimmung der gesellschaftlichen Prozesse.

Die Frauen sind 100 Jahre später zwar im Vormarsch, dennoch ist von Gleichberechtigung nach wie vor in vielen Bereichen nicht die Rede, und somit wird weiterhin dafür gekämpft.

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