Das Landtechnikmuseum St. Michael


Das Landtechnikmuseum St. Michael

© ORF Burgenland, Sendung vom: 09.12.2021

Rund 7.000 Gäste pro Jahr besuchen Burgenlands größtes technisches Museum. In der Pandemie ist ihre Zahl zwar auf ein Drittel gesunken. Das Landtechnikmuseum bleibt aber ein wichtiger Anziehungspunkt für historisch interessierte Technikfreaks aus Nah und Fern.

Das Museum wurde 1994 als gemeinnütziger Verein gegründet, eröffnet wurde es dann im Frühjahr 1995. „Die wichtigsten Mitbegründer waren die Familien Niktischer und Matisovits, der Matisovits war ein Landmaschinenhändler“, erzählt Museumsleiter Karl Ertler.

„Wir wollen, dass die alten Techniken nicht verloren gehen, dass das weiter lebt und dass die Jugend erfährt, mit welchen Geräten ihre Väter und Großväter gearbeitet haben“, sagte Matisovits in einem ORF Burgenland-Interview aus dem Jahr 2002. Das Konzept von damals funktioniert auch heute noch. „Man kann sie begeistern, wir haben hier sehr viele Schüler. Die HTL Pinkafeld kommt zum Beispiel regelmäßig, auch aus dem Grenzbereich aus Ungarn zum Beispiel“, so Ertler.

Der Verein „Historische Landmaschinen“ hat rund 350 Mitglieder, 15 bis 20 arbeiten aktiv mit. Besonders stolz sind sie auf ein Exponat aus dem Jahr 1903, es ist eine Dampfmaschine, die im Waldviertel stand und ein Sägewerk betrieben hatte. „Herr Matisovits hat diese Maschine entdeckt und ist sofort mit einem Lastzug ins Waldviertel hinauf gefahren“, erinnert sich der Museumsleiter.

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