Die Rabnitztaler Malerwochen in Unterrabnitz


Die Rabnitztaler Malerwochen in Unterrabnitz

© ORF Burgenland, Sendung vom: 23.08.2021

 

Das Kastell in Unterrabnitz steht seit einem halben Jahrhundert für eine Künstlerinitiative, die weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist. Vor 50 Jahren hat der Maler Harro Pirch das Kastell entdeckt und die Rabnitztaler Malerwochen entwickelt.

Künstlerinnen und Künstler sowie Dutzende kunstsinnige Menschen kommen jedes Jahr zu den Rabnitztaler Malerwochen, die sich zu einem international anerkannten Symposium entwickelt haben. Der alljährliche Höhepunkt ist die Vernissage im Kastell.

Der steirische Maler Harro Pirch war in der Keramikfachschule Stoob tätig, als er das halb verfallene Kastell übernommen hat. „Es war ein Zufall. Ich wurde vom Förster auf seine Jagdhütte eingeladen und durfte ihn am nächsten Tag auf dem Kastell besuchen. Ich hab da diesen Turm gesehen und war so begeistert, dass ich ihn gefragt habe, ob er mir das nicht als Atelier vermieten würde“, so Harro Pirch.

Pirch: „Alle können machen, was sie gerne tun“

50 Vernissagen sind seither ins Land gezogen, die Rabnitztaler Malerwochen genießen längt einen internationalen Ruf. „Die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der einzelnen Künstler hat das ausgemacht. Das ist das Typische an Unterrabnitz, nämlich dass alle das tun und machen können, was sie gerne tun. Das ist das Schöne dabei“, so Pirch.

Pirchs Ehefrau Eva steht als guter Geist und mit viel Organisationstalent hinter den Rabnitztaler Malerwochen. Geht es nach Pirch, wird es noch viele Symposien geben, um das Kastell in Unterrabnitz weiterhin als internationalen Künstlertreffpunkt erhalten zu können.

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