Grasskizentrum Rettenbach


Grasskizentrum Rettenbach

© ORF Burgenland, Sendung vom: 22.11.2021

In Rettenbach im Bezirk Oberwart hat das Grasskifahren eine lange Tradition. Der kleine Ortsteil von Bernstein ist mittlerweile ein Fixstarter im Weltcup und bereits dreimal wurde dort sogar eine Weltmeisterschaft abgehalten.

Im Jahr 1960 wurde das Grasskifahren von einem Deutschen erfunden. Knapp 20 Jahre später bekam diese noch junge Sportart in Österreich ein eigenes Referat und im Jahr 2000 begann dann auch im Burgenland eine Erfolgsgeschichte. Man war auf der Suche nach einem Ort für ein Grasski-Zentrum und wurde in Rettenbach fündig, so der Vorstand des Grasskizentrums Johann Gschwandtner.

„Hier konnten wir ideale Bedingungen vorfinden, haben die Piste dann so adaptiert, wie wir sie heute sehen. Und wir begannen dann natürlich mit kleineren Veranstaltungen – mit Kinder- und Schülerrennen, dann mit FIS-Rennen und schlussendlich war dann 2004 die erste Junioren-WM hier.“

Kitzbühel des Grasskisports

Auf 30.000 Quadratmetern entstand ein Grasski-Areal. Die Pisten in Rettenbach zählen weltweit zu den anspruchsvollsten und schwierigsten Grasski-Pisten. Deswegen wurde es auch vom ehemaligen FIS-Renndirektor Peter Brandl als Kitzbühel des Grasskisports bezeichnet.

In den Jahren 2004 und 2013 fanden in Rettenbach Junioren-Weltmeisterschaften statt, 2009 dann der Höhepunkt mit der großen WM der allgemeinen Klasse. Bei diesen Großevents packte das ganze Dorf an. „Das geht, nur wenn alle Leute hier zusammen helfen, das ist Gott sei Dank hier der Fall. Die Leute identifizieren sich auch mit dieser Veranstaltung. Wir sind ein Weltcup-Ort und darauf sind, glaube ich, alle Rettenbacher stolz.“ Und an den Plänen für eine weitere Junioren-WM im Jahr 2023 wird bereits geschmiedet.

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