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Vielfalt

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Als die Habsburgermonarchie zerfiel, war die deutschsprachige Bevölkerung, die im äußersten Westen Ungarns eine relative Mehrheit bildete, der Anlass für die Entstehung des Burgenlandes. Im neu geschaffenen Bundesland Österreichs fanden sich aber auch Menschen wieder, die sich anderen Volksgruppen zuzählten: Kroaten, Ungarn, Roma und Sinti, Slowaken und einige mehr. Neben der ethnischen Vielfalt prägten auch verschiedene Religionen das Zusammenleben im Burgenland. Das lief nicht immer konfliktfrei. Besonders traurige Tiefpunkte in der jüngeren Geschichte waren etwa die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung wie auch von Roma und Sinti im Nationalsozialismus und das Bombenattentat von Oberwart 1995. Heute wird die kulturelle Vielfalt mehrheitlich als Bereicherung gesehen, was sich zivilgesellschaftlich etwa am regen Vereinsleben und von öffentlicher Seite her unter anderem an diversen Schulprogrammen zeigt. Auch die Entwicklung der beiden zentralen Religionsgemeinschaften, die heute einen wichtigen Faktor im friedlichen Miteinander darstellen und aus der dunklen Geschichte vor 1945 gelernt haben, wird ebenso thematisiert, wie das Faktum, dass rund 2,4 % der Menschen, die im Burgenland leben, einer islamischen Glaubensrichtung angehören.

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